Durch das Jahr 2025 mit der DSZ!
2025 hat gezeigt: Unsere Gesellschaft steht vor großen Veränderungen – und dort, wo Unsicherheit entsteht, wächst das Bedürfnis nach Orientierung, Bildung und Miteinander. In diesem Spannungsfeld konnten wir gemeinsam mit unseren Förderpartnern, Projekten und Netzwerken wirken. Wir sind dankbar für das Vertrauen, das Engagement und die vielen Menschen, die gemeinsam mit uns an einer guten digitalen Zukunft arbeiten. 💚

Auch in diesem Jahr standen unsere Kernthemen im Mittelpunkt: digitale Bildung, Demokratiebildung, KI & Gesellschaft, Medienkompetenz, die Stärkung der Zivilgesellschaft sowie die Unterstützung junger Menschen in ihrer Berufsorientierung. Diese Themen sind längst keine abstrakten Schlagworte mehr, sondern spiegeln sich in konkreten Fragen wider: Wie können Kinder und Jugendliche sicher und selbstbestimmt mit digitalen Medien umgehen? Wie bleiben wir im Gespräch, auch wenn Meinungen auseinandergehen? Wie nutzen wir die Chancen von Künstlicher Intelligenz, ohne Menschen abzuhängen?
Ein Höhepunkt nicht nur des vergangenen Jahres war der enge Austausch mit unseren Förderpartnern. Beim Förderpartnermeeting 2025 wurde deutlich, wie viel Kraft in Kooperation steckt: Menschen aus Schulen, Vereinen, Hochschulen, Initiativen und Kommunen arbeiten täglich daran, Bildung gerechter zu gestalten und Zukunftskompetenzen zu vermitteln. Die Begegnungen und Gespräche haben uns ermutigt: Es gibt viele kluge, engagierte und mutige Menschen, die Verantwortung übernehmen.
Einblicke ins Förderpartnermeeting
Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung des Dr.-Heinz-Sebiger-Preises. Mit der Auszeichnung würdigen wir Menschen und Projekte, die unsere Gesellschaft zukunftsfähig gestalten – sei es durch innovative Bildungsansätze, die Stärkung demokratischer Kultur oder neue Wege im Umgang mit Digitalisierung und KI. Veränderung beginnt oft im Kleinen – und doch kann daraus Großes entstehen.
Unsere Preisträgerin 2025: Dr. Johanna Hahn 👏 mit Ihrer Arbeit – automatisierte Gesichtserkennung in der Strafverfolgung.
Auch der Arbeitskreis Förderstiftungen war ein Muss-Termin. Hier wird offen über das „Förder-Handwerk“ gesprochen und gemeinsam gelernt, damit Unterstützung genau dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Wirkung entsteht nicht im Alleingang, sondern durch Vernetzung, Partnerschaft und ein gemeinsames Verständnis von Verantwortung.
Ganz bewusst waren wir auch 2025 wieder „vor Ort“ bei unseren Förderpartnern. Diese Besuche sind mehr als Termine im Kalender: Sie sind Momente des Hinsehens und Zuhörens. Wir erleben, wie Projekte in Schulen, Jugendzentren und Organisationen wirken, wie junge Menschen digitale Kompetenzen entwickeln, Orientierung auf ihrem Weg in die Arbeitswelt finden und Räume für demokratischen Dialog entstehen. Diese Einblicke geben wertvolles Feedback für unsere Stiftungsarbeit und zeigen, wo Unterstützung besonders wirksam ist.
Wir spüren, dass die Herausforderungen größer werden – etwa durch schnelle technologische Entwicklungen, zunehmende Polarisierung und gemischte Zukunftsperspektiven junger Menschen. Das macht unsere Arbeit nicht leichter – aber umso relevanter. Gerade deshalb sehen wir unsere Aufgabe darin, mutig, verlässlich und partnerschaftlich an der Seite unserer Förderpartner zu stehen.
Am Ende überwiegt eines: Zuversicht. Aus Begegnungen, aus Dialog, aus der Überzeugung, dass Bildung der Schlüssel ist, um Menschen zu stärken – in der digitalen Welt, in der Arbeitswelt von morgen und in unserer Demokratie. Wir wissen: Wir sind nicht allein unterwegs, sondern Teil eines lebendigen Netzwerks, das jeden Tag ein Stück Zukunft gestaltet.
Wir blicken dankbar auf 2025 zurück – auf gelungene Kooperationen, mutige Projekte und inspirierende Menschen. Gleichzeitig wissen wir: Die Arbeit ist nicht abgeschlossen. Die Themen, die uns heute beschäftigen – von KI & Gesellschaft über Medienkompetenz bis zur Stärkung der Zivilgesellschaft – werden uns auch in den kommenden Jahren begleiten.